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"Die Bundesregierung will, dass die Menschen länger arbeiten: Das gesetzliche Renteneinstiegsalter ist deshalb in den vergangenen Jahren schrittweise angehoben worden und wird bis 2031 auf 67 Jahre steigen. Doch schon heute erreichen viele nicht die Regelaltersgrenze. Im Jahr 2017 gingen rund 21 Prozent der Männer und knapp 26 Prozent der Frauen mit teils hohen Abschlägen in den vorzeitigen Ruhestand. "

Das ist ein Auszug aus einer Veröffentlichung der Hans Böckler Stiftung. Den gesamten Beitrag lesen Sie hier: Link zum Beitrag

Jeder Dritte Alleinstehende von Armut bedroht

Mehrere Zeitungen greifen dieses Thema auf und weisen auf diesen Zusammenhang hin. Auslöser für die Diskussion ist wohl , dass in Großbritannien ein Regierungsposten "gegen Einsamkeit" eingerichtet worden ist und DIE LINKE im Bundestag auf die jüngsten Zahlen von Eurostat aufmerksam gemacht hat. Demnach ist die Armutsgefährdungsquote von alleinstehenden Deutschen von 2007 mit 27 % auf 32,9 % im Jahr 2016. Uns ist es leider nicht gelungen, die Zahlen bei Eurostat zu verifizieren und konnten hierzu auf der Seite der Linken keinen Beitrag finden.
Auch der Präsident der Diakonie Deutschland äußerte sich gegenüber der dpa zum Thema und weist darauf hin, dass Betroffene die Lebensumstände oftmals nicht selbst ausgesucht haben und dies eine strukturelle Hilfe erfordere.

In einigen Artikel wird noch ein Querverweis auf den Überschuldungsreport des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen hingewiesen, der einen erhöhte Überschuldungsquote bei alleinstehenden Männern und Frauen und bei Alleinerziehenden ausweist.